Betriebszeiten laut Betreiber (Stand 29.09.2026): werktags sowie Samstag, Sonntag und Feiertag, jeweils im 8-Minuten-Takt · Abfahrten nach Takt dargestellt – genaue Zeiten beim Betreiber. · Nur beispielhafte Abfahrten – den vollständigen Fahrplan für heute beim Betreiber prüfen
Karte – Rheinfähre Königswinter – Mehlem
| Tarif | Preis |
|---|---|
| Person, auch Jugendliche ab 15 Jahre, Einzelfahrt | 2,20 € |
| Kinder 6 bis 14 Jahre, Einzelfahrt | 1,20 € |
| Kinder unter 6 Jahre | Kostenlos |
| Tarif-Differenz, beförderter Gegenstand | 1,20 € |
| Fahrrad, Mofa, Moped, E-Scooter inkl. Fahrer | 3 € |
| Pkw oder Motorrad inkl. Fahrer | 4,50 € |
| Wohnmobil / zum Wohnmobil umgebauter Pkw | 5,50 € |
| Lieferwagen und Lkw unter 5 t inkl. Fahrer | 5 € |
| Lkw über 5 t bis unter 10 t inkl. Fahrer (auch große landwirtschaftliche Fahrzeuge und Baumaschinen) | 9 € |
| Bus ab 25 Personen, Lkw über 10 t inkl. Fahrer | 20 € |
| Guthabenkarte (einmaliger Kartenpreis, ohne Guthaben) | 3 € |
Preise laut Betreiber gültig ab Januar 2026, je Einzelfahrt. Einzelfahrscheine gibt es nur vor Ort; Kartenzahlung ist erwünscht, bar geht weiterhin, American Express wird nicht angenommen. Bei Fahrrad, Mofa, Moped und E-Scooter sowie bei Pkw, Motorrad und Lkw ist der Fahrer im Preis enthalten. Schwerbehinderte und gegebenenfalls eine Begleitperson fahren unentgeltlich. Vom 10.07. bis 11.12.2026 fahren Fußgänger und Radfahrer mit gültigem ÖPNV-Fahrschein kostenlos (Ersatzverkehr zur Korridorsanierung „Rechter Rhein“, siehe Hinweis). Für Vielfahrer gibt es eine aufladbare Guthabenkarte (einmalig 3,00 €, Aufladung 10 bis 50 € an Bord) sowie Gruppen-, Monats- und Jahreskarten; deren Preise waren auf der Website nicht lesbar. Alle Preise in Euro.
Die Autofähre verbindet die Rheinallee in Königswinter mit der Austraße im linksrheinischen Bonner Ortsteil Mehlem. Betrieben wird sie von der Rheinfähre Königswinter GmbH mit Sitz in der Meerkatzstraße, die ihre Geschichte auf das Gründungsjahr 1473 zurückführt. Im Einsatz ist die „Königswinter IV“, 1996 auf der LUX-Werft in Mondorf gebaut: 46 Meter lang, 20 Meter breit, mit vier Schottel-Pump-Jets und nur 0,92 Metern Tiefgang. Nach Angaben des Betreibers nimmt sie bis zu 500 Personen und rund 40 Pkw auf, Lastwagen bis 20 Tonnen fahren mit.
Einen Fahrplan mit festen Minuten gibt es nicht. Die Fähre pendelt im 8-Minuten-Takt, solange der Schiffsverkehr auf dem Rhein es zulässt; werktags beginnt der Betrieb deutlich früher als an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen, abends endet er an allen Tagen zur selben Zeit. Ruhen kann der Betrieb bei Hoch- oder Niedrigwasser, bei Eisgang oder technischen Störungen. Ob die Fähre gerade fährt, zeigt ein Statusbalken auf der Website des Betreibers; zusätzlich gibt es einen WhatsApp-Kanal für Ausfälle und Einschränkungen.
Einzelfahrscheine gibt es nur vor Ort, im Voraus online kaufen lassen sie sich nicht. Der Betreiber bittet um Kartenzahlung, nimmt aber weiterhin Bargeld an. Bei Fahrrad, Pkw, Motorrad, Lkw und Bus ist der Fahrer laut Preisliste im Preis enthalten; beim Wohnmobil nennt die Liste das nicht. Wer oft übersetzt, kann eine Guthabenkarte kaufen, die an Bord aufgeladen wird und deren Guthaben nicht verfällt; daneben gibt es personengebundene Monats- und Jahreskarten, die mit Lichtbildausweis gelten. Schwerbehinderte Fahrgäste und gegebenenfalls ihre Begleitperson fahren unentgeltlich.
Seit dem 10. Juli 2026 hat die Fähre eine zusätzliche Aufgabe: Während die Deutsche Bahn die rechtsrheinische Strecke im Rahmen der Korridorsanierung „Rechter Rhein“ erneuert, hat go.Rheinland die Überfahrt in den Schienenersatzverkehr eingebunden. Bis zum 11. Dezember 2026 kommen Fußgänger und Radfahrer mit einem gültigen Fahrschein des VRS-Tarifs kostenlos über den Fluss und erreichen so die Züge am Bahnhof Mehlem; ein eigenes Fahrradticket brauchen sie nicht. Autos, Motorräder und andere Kraftfahrzeuge sind davon ausgenommen. Die Mobilitätsgarantie NRW gilt für dieses Angebot nicht, weil wegen Hoch- und Niedrigwasser kein verlässlicher Fahrplan im klassischen Sinn zugesagt werden kann.
- Einige Minuten vor der Abfahrt am Anleger sein; Fahrzeuge werden meist zuerst verladen, und im Sommer bilden sich Warteschlangen.
- Am Reisetag die Hinweise des Betreibers prüfen – Hochwasser, Niedrigwasser, Eis, Sturm oder Werftzeiten ändern den Fahrplan.
- Vorher klären, wie bezahlt wird: an Bord, am Automaten oder online, bar oder mit Karte.