Wie Fähren in Deutschland funktionieren
Einen bundesweiten Fährfahrplan gibt es nicht. Jede Verbindung veröffentlicht, wer sie betreibt – und das ist fast bei jeder Fähre jemand anderes.
Manche Fähren gehören einer Gemeinde oder einem Landkreis, andere einer privaten Reederei, und am Nord-Ostsee-Kanal betreibt der Bund die Überfahrten. Jeder Betreiber stellt Fahrplan, Preise und aktuelle Hinweise an eigener Stelle und in eigenem Format ins Netz. Diese Seite fasst für jede Fähre die drei Dinge zusammen und nennt die Quelle.
Auch die Preise folgen keinem gemeinsamen Muster. Einige Überfahrten sind kostenlos, andere berechnen Personen, Fahrräder und Fahrzeuge getrennt, manche nur die einfache Fahrt, andere Hin- und Rückfahrt. Jede Seite führt die Tarife so auf, wie der Betreiber sie veröffentlicht, mit dem Datum, ab dem sie gelten.
Viele Fähren fahren nur in der Saison oder mit einem Winterfahrplan. Wo der Betreiber den nächsten Fahrplan schon veröffentlicht hat, wechselt die Seite an dessen erstem Tag von selbst; wo nicht, sagt sie es. Alle Zeiten stehen im 24-Stunden-Format und in der Ortszeit.
Auf Flüssen hängt der Betrieb außerdem vom Wasserstand ab: Hoch- oder Niedrigwasser kann eine Fähre kurzfristig stoppen. Solche Einstellungen stehen in den Hinweisen des Betreibers und werden hier als Hinweis mit Datum angezeigt, wenn sie bei der Recherche bekannt waren.