Betriebszeiten der SPSG, Sommersaison 2026 und Wintersaison 2026/27 (Stand 06.08.2026) · Abfahrten nach Takt dargestellt – genaue Zeiten beim Betreiber. · Nur beispielhafte Abfahrten – den vollständigen Fahrplan für heute beim Betreiber prüfen
Karte – Fähre zur Pfaueninsel
| Tarif | Preis |
|---|---|
| Fähre Pfaueninsel, Einzelpreis (Hin- und Rückfahrt an einem Tag) | 6 € |
| Fähre Pfaueninsel, ermäßigt | 5 € |
| Familienkarte Pfaueninsel (Fähre): bis zu 2 Erwachsene und bis zu 4 Kinder bis 18 Jahre, ein Tag | 12 € |
| Kinder unter 7 Jahren (kein Ticket erforderlich) | Kostenlos |
| Eintritt Schloss Pfaueninsel (zusätzlich, nur im Fährhaus) | 8 € |
| Eintritt Schloss Pfaueninsel, ermäßigt (zusätzlich, nur im Fährhaus) | 6 € |
Das Fährticket ist zugleich der Zugang zur Pfaueninsel: Die SPSG verkauft keinen gesonderten Inseleintritt, und ihre Regeln zu freiem und ermäßigtem Eintritt gelten ausdrücklich „für die Fähre zur Pfaueninsel“. Laut Ticketshop-AGB (Stand 19.06.2026) berechtigt das Fährticket zur Hin- und Rückfahrt an einem Tag. Das Schloss kostet extra (8 €, ermäßigt 6 €) und wird nur tagesaktuell im Fährhaus verkauft; von November bis März ist es geschlossen. Tickets gibt es online oder am Automaten am Anleger (Visa, Mastercard, Girocard oder Münzen, keine Scheine); beim Fährpersonal kann man nicht zahlen. Kinder unter 7 Jahren fahren ohne Ticket, Menschen mit GdB 100 kostenfrei; ermäßigt fahren u. a. Schüler, Studierende, Auszubildende und Menschen mit GdB ab 50. Mit der Jahreskarte Schlösser (80 €, ermäßigt 60 €) ist die Überfahrt frei. Alle Preise in Euro.
Die Öffnungszeiten der Pfaueninsel sind nach Angabe der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) schlicht die Betriebszeiten ihrer Fähre, und eigene Boote dürfen am Ufer nicht anlegen. Wer die 67 Hektar große Havelinsel besuchen will, setzt deshalb vom Anleger am Nikolskoer Weg in Wannsee mit der Fähre der Stiftung über. Die Strecke misst nur gut hundert Meter. Einen Fahrplan im üblichen Sinn gibt es nicht: Die Fähre pendelt während der Betriebszeit, im Sommer vom Festland aus dreimal pro Stunde zu festen Minuten, gebucht wird keine Abfahrt.
Der Fahrschein hat hier eine doppelte Funktion. Einen eigenen Inseleintritt verlangt die SPSG nicht; ihre Regeln für freien und ermäßigten Eintritt gelten ausdrücklich für die Fähre, und laut den Ticketshop-Bedingungen deckt das Fährticket Hin- und Rückfahrt an einem Tag ab. Gekauft wird es online oder am Automaten am Anleger, der Karten und Münzen nimmt, aber keine Scheine; das Fährpersonal verkauft nichts. Für das Schloss braucht es eine zweite Karte, die es nur am Besuchstag im Fährhaus gibt.
Wichtig für die Planung ist der Wechsel am 1. November. Dann endet der Betrieb nicht mehr um 18, sondern um 16 Uhr, und weil die letzte Überfahrt zur Insel 45 Minuten vor Betriebsende geht, bleibt an kurzen Wintertagen nur ein knapper Nachmittag. Zugleich schließt das Schloss bis zum Frühjahr. Ab März fährt die Fähre laut SPSG wieder bis 18 Uhr. An den Weihnachtstagen und an Silvester ist sie in Betrieb, an Neujahr beginnt sie erst um 11 Uhr.
Die Insel selbst ist ein Gartendenkmal mit strenger Parkordnung. Fahrräder dürfen weder mitgenommen noch abgestellt werden, Hunde (außer Assistenzhunden) und andere Tiere bleiben draußen, Rauchen, Grillen, Baden und Ballspiele sind verboten. Die Gestaltung begann Ende des 18. Jahrhunderts unter Friedrich Wilhelm II.; das Lustschloss entstand 1794, später legte Peter Joseph Lenné den Landschaftspark und 1821 den Rosengarten an, nach Angaben der SPSG der älteste Berlins. Die Pfaueninsel gehört zum UNESCO-Welterbe und ist als Flora-Fauna-Habitat-Gebiet geschützt.
Am Fährhaus gibt es ein rollstuhlgerechtes WC. Der Weg rechts vom Fährhaus hat 15 Prozent Steigung und ist mit Rollstuhl nur mit Begleitung zu schaffen; die Inselwege eignen sich laut SPSG für Menschen mit Behinderung in Begleitung. Öffentliche Parkplätze liegen am Nikolskoer Weg, die Haltestelle des Nahverkehrs heißt „Pfaueninsel (Berlin)“.
- Einige Minuten vor der Abfahrt am Anleger sein; Fahrzeuge werden meist zuerst verladen, und im Sommer bilden sich Warteschlangen.
- Am Reisetag die Hinweise des Betreibers prüfen – Hochwasser, Niedrigwasser, Eis, Sturm oder Werftzeiten ändern den Fahrplan.
- Vorher klären, wie bezahlt wird: an Bord, am Automaten oder online, bar oder mit Karte.